Bambushain

Vielfalt im Schatten der Bäume

Im Bambushain kultivieren wir viele verschiedene Arten. Die Anlage wurde zu Beginn vorwiegend mit chinesischem Muriel- (Fargesia murielae) und Glanz-Bambus (Fargesia nitida) bepflanzt. Diese blühen äußerst selten, nur ungefähr alle 100 Jahre! Nach der Blüte stirbt die Pflanze ab, doch ihre Samen bilden eine neue Generation. Ende der 90er-Jahre war es in Botaniska soweit: Der Bambus blühte, starb, und dezimierte den Bestand. Doch zugleich siedelten wir im Bambushain rund zehn neue Arten an. Die meisten von ihnen entwickeln sich gut, wie etwa der „Panda-Bambus", (Fargesia robusta).

Viburnum furcatum aus der Gattung der Schneebälle ist eine selten kultivierte Pflanze. Der Busch mit tiefgrünem Blattwerk geht nach dem Sommer in ein glühendes Herbst-Rot über. Die Japanische Wachsglocke (Kirengeshoma palmata) blüht bis spät in den Herbst mit eigentümlichen, gelben Blüten. Hier finden Sie auch den Radbaum (Trochodendron aralioides), dessen Blüten wie kleine Räder aussehen.

Im Bambushain befinden sich verschiedene Ahorn-Arten. Fächer-Ahorn (Acer palmatum), Japanischer Ahorn (A. Japonicum) und Shirasawas Ahorn (A. shirasawanum 'Aureum') haben dekorative Blätter und bieten ein farbenfrohes Spektakel im Herbst.

Sehenswert

Botaniskas ältester Taschentuchbaum (Davidia involucrata var. Vilmoriniana) wurde hier in den 50er-Jahren gepflanzt. Er blüht kurz zum Monatswechsel Mai / Juni. Die großen, weißen Hochblätter, die die Blüte umhüllen, erinnern an flatternde Tücher.

Die Kapuzinerkresse (Tropaeolum speciosum) ist ein Klettergewächs aus Südamerika, das von Juli bis Oktober in feuerroten Farben blüht.

Die Berberitze (Ranzania japonica) aus Japan ist ein seltenes Kraut, das im Frühling üppig blüht.

Updated: 2017-09-12 14:25